Ein neues Kapitel beginnt – Aufbruch in den Süden

Nach vielen intensiven Monaten in Dénia heißt es für uns: Zelte abbrechen, Segel neu setzen – und weiterziehen.
Nicht, weil es uns hier nicht gefallen hätte – ganz im Gegenteil!
Die Costa Blanca hat uns mit offenen Armen empfangen.
Wir durften so viele tolle Menschen kennenlernen, tiefe Gespräche führen, Verbindungen knüpfen, die weit über das Oberflächliche hinausgehen. Manche Begegnungen haben sich angefühlt, als würde man alte Freunde wieder treffen – und diese Kontakte möchten wir auf jeden Fall weiter pflegen. Dafür sind wir unendlich dankbar.
Und dennoch spüren wir: Für uns persönlich passt es hier langfristig einfach nicht ganz.
Die Entscheidung fiel nicht leicht – aber sie fühlt sich richtig an.
Zum einen war dieser Winter alles andere als typisch für die Region.
Er war ungewöhnlich feucht, oft regnerisch – und das hat sich auch gesundheitlich bei Finn bemerkbar gemacht.
Seine Lunge hat wie schon in Deutschland empfindlich auf die feuchte Witterung reagiert.
Ein eindeutiges Zeichen für uns: Wir brauchen ein trockeneres, stabileres Klima.
Zum anderen haben sich in den letzten Monaten über verschiedene Kanäle wertvolle Kontakte ergeben, die mir vor Augen geführt haben, dass ich meine Karriere als Skipper im Süden deutlich besser ausbauen kann.
Die Bedingungen dort sprechen für sich – allein die Hafengebühren betragen nur die Hälfte von dem, was wir hier zahlen.
Und mit meinem Coastal Skipper Kurs in Barcelona im Juni lege ich das nächste Fundament, um mich beruflich weiterzuentwickeln.
Das Ziel, professioneller Skipper zu werden, nimmt immer konkretere Formen an.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schule unserer Kinder.
Wir möchten einen Ort finden, an dem beide Jungs sich wohlfühlen, wo sie nicht mit Valenciano konfrontiert werden, sondern einfach ankommen und in einem stabilen Umfeld lernen und wachsen können.
Auch hier versprechen wir uns im Süden bessere Voraussetzungen.
Wir sind in dieser Region schon eine Zeit lang gereist, haben wunderschöne Ecken entdeckt, Strände genossen, die Ruhe gefunden und gleichzeitig gesehen, wie viel Leben dort pulsiert.
Wir haben uns verliebt – und sind uns sicher, dort unseren „Place to be“ zu finden.
Der nächste Schritt ist klar:
Ein eigenes Häuschen oder Grundstück, auf dem wir verschiedene Projekte verwirklichen können – ob privat, beruflich oder gemeinsam als Familie.
Ein Ort, an dem wir wirklich sesshaft werden.
Ein Platz, an dem Wurzeln wachsen dürfen.
Ich bin gespannt.
Auf neue Gesichter.
Neue Orte.
Neue Herausforderungen.
Und vor allem: auf das Leben.
Wir nehmen all die Erfahrungen, Begegnungen und Erinnerungen von Dénia mit – und brechen mit offenem Herzen auf in einen neuen Abschnitt.
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